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Physiologisch-PharmakologischeGrundlagenforschungderUrologischenKlinik

Wir betreiben Grundlagenforschung mit dem Ziel der Charakterisierung von Signalübertragungswegen und zellulären Rezeptoren, die die normale Funktion der Organe des unteren Harntrakts (Harnblase, Prostata, Harnröhre) und wesentlicher anatomischer Strukturen des männlichen und weiblichen Reproduktionsapparats (Penis, Samenblasen, Vagina, Clitoris) kontrollieren.

Diese Arbeiten ermöglichen die Identifizierung neuer Strategien und Wirkstoffe zur Behandlung von Erkrankungen des unteren Harntrakts (überaktive Blase, Benigne Prostatahyperplasie, Lower Urinary Tract Symptomatology) und sexueller Funktionsstörungen des Mannes und der Frau (Erektile Dysfunktion, Ejaculatio praecox, Female Sexual Dysfunction). Mögliche Ziele einer pharmakologischen Beeinflussung sind intrazelluläre Proteine (z.B. Enzyme wie die Fatty Acid Amide Hydrolase (FAAH) oder die Gruppe der Phosphodiesterasen), Membrankanäle wie der Transient Receptor Potential Cationic Channel A1 (TRPA1) und endogene (körpereigene) Peptide (vasoaktives intestinales Polypeptid, C-Typ Natriuretisches Peptid, Calcitonin Gene-related Peptide).

Zum Spektrum der verwendeten Methoden zählen molekularbiologische Protokolle (Real Time Polymerase Chain Reaction), Immunhistochemie, radioimmunometrische Verfahren (RIA) und Experimente mit isolierter glatter Muskulatur der Harnblase, Prostata, Harnröhre (Urethra) und Samenblasen und sowie des Corpus cavernosum penis. Die Projektarbeiten werden in Kooperation mit dem Institut für Biochemische Forschung & Analytik (IBFA, Barsinghausen), dem Urological Research Institute der Katholischen Universität Vita Salute San Raffaele (Mailand, Italien) und der Abteilung Klinische Pharmakologie der Universität Linköping (Schweden) durchgeführt.

Expression von TRPA1 in einer Nervenfaser der Vaginalwand
Neuronale Stickoxid-Synthase (grün) und Phosphodiesterase 5 (rot) in der Prostata