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StörungenderErektionsfähigkeit(erektileDysfunktion)

AMS Penisprothese

Erektile Dysfunktion ist eine ständige und wiederkehrende Unfähigkeit, eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu bekommen und/oder zu behalten. Eine andauernde Erektionsstörung, die einen partnerschaftlichen Verkehr unmöglich macht ist eine anerkannte Krankheit. Die Potenzschwäche kommt doppelt so häufig wie die koronare Herzerkrankung vor.

150 Mio. Männer weltweit leiden an einer Form der sexuellen Dysfunktion. Insgesamt wird die Zahl der betroffenen Männer in Deutschland auf ca. 3 - 7 Millionen geschätzt. Sie kann entweder als isolierte Erkrankungen (z. B. nur den Penis betreffend) auftreten. Ursächlich können Erkrankungen der Blutgefäße (33 %), Diabetes mellitus (25 %), Rückenmark-Verletzungen / -Erkrankungen (11 %), Operationen im Beckenbereich (10 %), Medikamente (8 %), Drogen (7 %) oder hormonelle Störungen (6 %) sein (Stief et. al, Springer Verlag). Je nach Ursache und Ausprägung der Potenzschwäche kommen unterschiedliche Therapieoptionen in Frage: PDE-5-Hemmer, medikamentöses urethrales System zur Erektion (MUSE), Schwellkörperautoinjektionstherapie (SKAT), Vakuumpumpen-Erektionshilfe, hormonelle Therapie oder die Schwellkörperprothesen-Implantation.

AMS Penisprothese

Das Auftreten einer erektilen Dysfunktion kann auch ein erster Hinweis für andere zugrunde liegende Störungen, z.B. eine koronare Herzerkrankung sein. Zur Behandlung steht uns heute eine Vielzahl von medikamentösen und operativen Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Die orale medikamentöse Therapie mit Viagra, Levitra und Cialis gilt heute als Goldstandard in der Behandlung der Erektionsstörung.
  • Bei Versagen oder Kontraindikation einer oralen medikamentösen Therapie werden Schwellkörper-Autoinjektionstherapie (SKAT) oder Intraurethrale Applikation von Alprostadil (MUSE) als Zweitlinientherapie eingesetzt. Eine Vakuum-Erektionshilfe kommt als alternative Option zum Einsatz, insbesondere wenn die Zweitlinientherapie sich als wirkungslos erwiesen haben oder kontraindiziert sind.
  • Das Einbringen von Silikonzylindern in die Schwellkörper des Penis (Penisprothese) stellt eine sichere und funktionell ansprechende Behandlungsmöglichkeit von Erektionsstörungen dar. Dieses Verfahren wird als Drittlinientherapie angewandt, d.h. wenn alle anderen Therapiealternativen erfolglos geblieben sind. Zur Auswahl stehen hierbei entweder einfache, halbstarre Zylinder, die eine kontinuierliche Versteifung des Gliedes bewirken oder ein mit Flüssigkeit füllbares (zwei- oder dreiteiliges) System, das über eine Pumpe im Hodensack vom Patienten selbst aktiviert wird.

In unserer Sprechstunde bieten wir eine umfassende Beratung sowie ein breites Spektrum an Untersuchungen und therapeutischen Möglichkeiten an.

 

Wir danken der Firma AMS Medical Solutions für die Bereitstellung des gezeigten Bildmaterials.

Gerne beraten wir Sie persönlich in unserer Andrologie-Sprechstunde. Eine Terminvereinbarung ist unter der Telefonnummer 0511 / 532 3647 möglich.