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TherapiederBlasen-/Beckenbodenfunktionsstörung

Sakrale Neuromodulation – der Beckenbodenschrittmacher

Die subkutane Implantation eines kleinen Schrittmachersystems bietet sich als langfristige Therapiemöglichkeit für die Behandlung von verschiedenen Beckenbodenfunktionsstörung. Durch sanfte elektrische Impulse an die Sakralnerven wird die Informationsweiterleitung zwischen Gehirn und Beckenbodenorganen so moduliert, dass die natürliche Funktion der Blase (und auch des Enddarmes) wiederhergestellt werden kann.

Die Behandlung entsteht als zwei Teile:

1.                   Die Test-Phase: in dieser Phase werden nur die Elektroden implantiert um die klinische Antwort und das 
                      Umgehen des Patienten mit dem System zu überprüfen

2.                   Die definitive Implantation: nach erfolgreicher Test-Phase erfolgt die Positionierung des Impulsgebers in einer
                      subkutanen Tasche am Gesäß.

Der Patient erhält eine Fernbedienung, womit eine individuell angepasste Programmierung möglich ist.

Darstellung eines Beckenquerschnitts mit eingebautem InterStim
Implantation eines Schrittmachersystems

Geeignet für:

•      Überaktive Blase (OAB) mit oder ohne Dranginkontinenz
•      Detrusorunteraktivität oder dysfunktionelle Miktion
•      Chronischer Beckenschmerz (pelvic pain syndrome)
•      KOMBINIERTE FUNKTIONSSTÖRUNGEN
       (z.B. Dranginkontinenz, Stuhlinkontinenz, 
       Harnretention, chronische Obstipation usw.)