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MedikamentöseSteintherapie

Beim wiederholten Auftreten von Nieren-, Harnleiter- oder Blasensteinen ist eine weitergehende Abklärung zum Ausschluss einer Stoffwechselursache für das Steinleiden erforderlich. Hierzu werden u.a. verschiedene Laborparameter im Blut und Urin des Patienten bestimmt. Ob eine medikamentöse Auflösung von Steinen möglich ist, hängt von der chemischen Zusammensetzung des Steins ab. Für die Empfehlung spezifischer Metaphylaxemaßnahmen (Rezdivprophylaxe) ist eine Steinanalyse notwendig.

Eine Steinauflösung durch Medikamente ist bei kalziumhaltigen Steinen unmöglich. Harnsäuresteine hingegen können durch eine Harnalkalisierung und die Steigerung der Trinkmenge aufgelöst werden. Bei Infektsteinen kann eine Harnansäuerung hilfreich sein.
Allgemein empfohlene Maßnahmen zur Vermeidung des Auftretens von Nieren-, Harnleiter, und Blasensteinen sind neben einer ausreichenden Trinkmenge, eine körperlich aktive Lebensweise sowie eine ballaststoffreiche und fett- und fleischarme Ernährung.