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WiewirddieEERPEdurchgeführt?

Über fünf kleine Hautschnitte unterhalb des Bauchnabels werden Stabinstrumente und eine endoskopische Kamera in den vorderen Bauchraum und das kleine Becken eingeführt. Die Kamera ermöglicht hierbei einen umfassenden Blick in Vergrößerung aus einem sehr günstigen Blickwinkel. Dadurch kann der Eingriff besonders exakt und schonend ausgeführt werden. Ist eine Lymphknotenentfernung notwendig, erfolgt dieses als erster Schritt.

Nach Entfernung der Prostata zwischen Harnröhre und Blasenhals erfolgt die Wiederherstellung der Kontinuität der Harnröhre zur Harnblase (wasserdichte Anastomose). Hierzu werden durch Einzelknopfnähte oder fortlaufende Naht die Harnblase und der Harnröhrenstumpf wieder vereinigt. Am 5. bis 7. Tag nach der Operation wird die Anastomose kontrolliert. Anschließend wird der intraoperativ eingelegte Harnröhrenkatheter entfernt. Danach wird der Patient entlassen und kann sich einer Anschlussheilbehandlung unterziehen.

Die Hauptvorteile der laparoskopischen Technik sind:

Für die Patienten:

  • Durch eine verbesserte Übersicht kann eine subtile Blutstillung erfolgen, und durch den in der Operation angelegten erhöhten Druck im vorderen Bauchraum kommt es zu einem geringen Blutverlust (Risiko Blutkonservengabe ca. 1 %)
  • Wenig Schmerzen durch kleine Hautschnitte
  • Kleinere Narben
  • Kurzer Krankenhausaufenthalt und schnelle Erholung

Für das Operationsteam:

  • Gute Übersicht durch die etwa 10-fache Vergrößerung des OP-Gebietes für eine subtile Präparation