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Laservaporisation

PD. Dr. med. Thomas R.W. Herrmann
PD. Dr. med. Thomas R.W. Herrmann

Vaporisation der Prostata mit Laser Unterstützung [Greenlight® und ähnliche Verfahren]

Die Vaporisation der Prostata als alleinige Therapie kommt vor allem bei Patienten mit Beschwerden durch eine gutartige Prostatavergrößerung infrage, die eine kleine Prostata haben oder bei denen nur eine Teilentfernung der Innendrüse (Channel) geplant ist. Auch bei Patienten unter Antikoagulation (ASS, Cumarine (z. B. Marcumar), Heparin) kann die Vaporisation eine Alternative sein. Als Alternative zur Laservaporisation kommt eine Vaporisation mithilfe der bipolaren Vaporisation infrage.

In den letzten Jahren sind verschiedene Laser-Systeme zur Therapie der Prostata eingeführt worden (Greenlight®, RevoLix™, Dioden Laser).

Dabei gibt es rein verdampfende/vaporisierende Therapieansätze (Photoselektive Vaporisation PVP , Greenlight®, Vaporisation mithilfe von Dioden-Laser) und Ansätze, bei denen Gewebe durch Laser-Schnitt entweder als Späne oder als Prostatalappen entfernt werden (ThuLEP, HoLEP, ThuVEP).

Bei verdampfenden Laserverfahren, für die die Greenlight® PVP das Protoverfahren darstellt, fällt kein Gewebe an, das feingeweblich untersucht werden kann. D.h. eine Histologie ist nicht möglich Ein Nachweis auf ein Prostatakarzinom kann damit nicht geführt werden. Vor allem bei jungen Patienten unter 65 Jahren empfiehlt sich jedoch eine feingewebliche Untersuchung.

Da das gesamte Gewebe verdampft werden muss, ist dieser Therapieansatz auf Prostatadrüsen kleiner und mittlerer Größe zu begrenzen (Photoselektive Vaporisation, Greenlight®, Vaporsation mithilfe von Diodenlaser), um eine ausreichenden Gewebeabtrag zu gewährleisten. In der MHH wird die Laservaporisation mit Tm:YAG laser angeboten (Revolix).

Diese Laser-vaporisierenden Techniken wurde von PD Dr. Thomas RW Herrmann 2007 in die klinische Routine eingeführt und stellen einen Routineeingriff in der Klinik dar.