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TranslationaleBedeutungvonepigenetischenMarkernfürurologischemaligneErkrankungen

Aus Vergleichen von epigenetischen Messungen aus Tumorgeweben und dem klinischen Verlauf der betroffenen Patienten lässt sich beispielsweise schon jetzt ableiten, dass der Nachweis bestimmter Methylierungsveränderungen eine sehr vielversprechende Möglichkeit darstellen könnte, die Prognose von Patienten mit Nierenzellkarzinomen einzuschätzen. Vor einer möglichen klinischen Anwendung wird es aber notwendig sein, unabhängige Daten in sogenannten prospektiven Studien und in Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Zentren zu erheben.

Weitere aktuelle Projekte beinhalten die Erfassung gleich mehrerer DNA-Methylierungsmarker, die zusammengefasst sogenannte Methylierungsprofile darstellen. Diese sollen anhand von Zellmaterial, das Urinproben isoliert wird, erfasst werden. Ziel dieser Untersuchungen ist es, zu überprüfen, ob die Erstellung von Methylierungsprofilen aus nicht invasivem Probenmaterial eine verbesserte diagnostische bzw. prognostische Beurteilung von Harnblasen- sowie Prostatakarzinomen erlauben könnte.